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Heißwachsspritze groß temp.geregelt

  • Heißwachsspritze groß

Professionelle Spritze für rationelles Arbeiten. Es handelt sich um eine hochwertige Heißkleberpistole, die für den Einsatz mit Wachs optimiert ist und für die versch. Wachsarten von 40 - 100 ° C geregelt werden kann.
Durch den automatischen Vorschub des Wachsstäbchens über den Pistolengriff ist das Arbeiten mit nur einer Hand möglich. Eine ca. 10 mm lange Spezialdüse aus Messing in Wurmlochgröße ermöglicht ein punktgenaues Arbeiten. Ein automatischer Temperaturwächter verhindert ein Überhitzen des Wachses und kann je nach Arbeitsgeschwindigkeit angepasst werden. Mittels des magnetischen Fußes der Spritze kann diese sicher auf der mitgelieferten Metallplatte abgestellt werden. Das nur 400 g wiegende Gerät kann kurzfristig für Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen vom Stormanschluß getrennt werden. Arbeiten „über Kopf“ sind möglich.

Das Spezialwachs in Stäbchen mit 11 mm Durchmesse ist in 2 Varianten lieferbar. Farblos etwas weicher, das sich sehr gut an die versch. Holzfarben anpasst und als sehr hartes Wachs im Farbton dunkelbraun, bekannt von der kleinen Heißwachsspritze. 

Diese Spritze kann zusammen mit den farblosen Stäbchen auch für Wachsbatikarbeiten eingesetzt werden.

Lieferung mit Injektionsdüse, abnehmbarem Kabel und Abstellplatte  230 V  AC.

Wachsstäbchen für die große prof. Heißwachsspritze sind im 10 Stück-Pack unter Kat. Nr. 96250 oder 96210 lieferbar.

Hinweise für den Umgang mit vom Holzwurm befallenen Objekten
Vom Holzwurm bzw. dem sog. Gemeinen Nagekäfer befallene Holzteile verursachen oft Bedenken über die weitere Verbreitung oder dem Einsatz von chemischen Mitteln, die nachher sich in die Raumluft abdampfen können.

Das erste grundsätzliche Übel sind die Larven des sog. Holzwurms, die in kleinen Holzritzen oder Schwundrissen usw. von einer Fliege, die sich aus dem späteren Holzwurm entwickelt, in großer Anzahl verteilt wurden. Diese können über Jahre bei schlechten Umgebungsbedingungen ohne Probleme im Holz überdauern. Erst wenn ideale Bedingungen wie eine hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen herrschen, entwickeln sich diese weiter bis zum Holzwurm, der sich dann von trockenem Holz und dessen Bestandteile ernährt und vorerst gar nicht an die Oberfläche tritt. Erst einige Zeit vor dem Stadium des Verpuppens zu der besagten Fliege, bohrt dieser das sichtbare Loch. Sichtbare Löcher bedeuten aber nicht automatisch, dass ein noch aktiver Befall vorliegt. Bestes Erkennungsmerkmal ist dabei Holzwurmmehl, das frisch herausgerieselt ist.

Zur Bekämpfung der Larven und des Holzwurms gibt es neben der chemischen Keule auch die Möglichkeit, das Holz in entsprechenden Wärmekammern langsam und mit stetigem Ausgleich der Holzfeuchte auf mind. 55 ° C aufzuheizen. Allerdings müssen auch die Kernteile des Holzes mind. 1 Stunde lang diese Temperatur erreicht haben, damit die Larven und der Holzwurm absterben. Kleine Teile können evtl. in einer Sauna dieser Prozedur unterzogen werden.

Stehen die Holzteile einen Winter lang in einem mit einer Zentralheizung dauerhaft beheizten Raum, dann sterben die Schädlinge ebenfalls ab, weil die Luftfeuchtigkeit zu gering ist und die dauerhafte Temperatur von über 20 ° C keine guten Bedingungen für den Holzwurm sind.

Sind obige Behandlungsmöglichkeiten nicht machbar, können auch chemische Bekämpfungsmittel eingesetzt werden, entweder durch Streichen, Tauchen oder Injizieren in die Wurmgänge. Spezielle Fachfirmen bieten auch Begasungen in speziellen Kammern an. 

Bei allen Behandlungsmethoden ist es sinnvoll, dass anschließend die Wurmlöcher zumindest an der Oberfläche verschlossen werden. So kann auch leicht durch das Beobachten von neuem Wurmmehl festgestellt werden, ob der Befall eliminiert wurde. Werden chemische Substanzen in die Löcher injiziert, verhindert die Verschießung teilweise ein ungewünschtes Ausdampfen in die Raumluft. 

Zum Verschließen der Wurmlöcher empfehlen wir unsere Heißwachsspritzen, da sich durch das heiße Wachs eine sehr gute Verbindung mit dem Restholz einstellt und das Loch dauerhaft verschlossen bleibt.

 

Benötigen Sie zur optischen Korrektur, dem sog. letzten Schliff, ein Wachs, dann empfehlen wir Ihnen das Holz-Reparaturwachs. Dieses dient evtl. durch Mischen versch. farbiger Wachse zur Anpassung. Technische Lochfüllungen wie bei Holzwurmlöchern sind mit diesem Holz-Reparaturwachs nicht sinnvoll.

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